M42 / NGC 1976 - Galaxie im Dreieck
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12" f/5 ONTC12 Newton von Teleskop Service - Wolfi Ransburg

Zentraler Bereich von M42

Infos Teleskop, Kamera, Filter:
| Teleskop ................ | TS ONTC 12 - 300mm F5 Carbon Newton mit TS Spiegel | ... mehr Infos im TS Online Shop |
| Montierung ............. | Sternwartenmontierung 10Micron GM4000 | ... mehr Infos im TS Online Shop |
| Kamera .................. | ATIK 460EXM s/w CCD Kamera | ... mehr Infos im TS Online Shop |
| Autoguiding ............ | Starlight Lodestar | ... mehr Infos im TS Online Shop |
| Nachführung ........... | Off Axis Guiding mit TS OAG 9 | ... mehr Infos im TS Online Shop |
| Filterhalter .............. | TS Filterschublade - manueller Filterwechsel | ... mehr Infos im TS Online Shop |
| Filter ...................... | Baader IR Sperrfilter und Baader LRGB Filter 2" | ... mehr Infos im TS Online Shop |
| Bildfeld Korrektor ...... | ASA 2" 0,73x Reducer & Korrektor für Newtons | ... mehr Infos im TS Online Shop |
Infos zur Aufnahme:
| Ort / Datum .............. | Januar 2013 - Sternwarte Wolfi Ransburg im Osten von München |
| Wetter ..................... | Gute Bedingungen für Stadtrandlage - vernünftiges Seeing um 2" |
| Belichtung ................ | Die Aufnahme besteht aus zwei Aufnahmesequenzen: Innerer Bereich: 15x30 Sekunden Luminanz und je 10x30 Sekunden Farbkanal Äußerer Bereich: 30 Minuten Luminanz und je 20 Minuten pro Farbkanal Die längere Belichtungszeit wurde nur für die Totalaufnahme des Orion verwendet. Da bei dieser das Zentrum ausgebrannt war, wurde mit Photoshop die kurz belichtete Aufnahme eingefügt. Leider hat im Blaukanal das Seeing nachgelassen, daher sind die Sterne im Blauen etwas aufgebläht. |
| Ausarbeitung ............ | -- Entfernen der Hot Pixel in Maxim DL -- Pix Insight: Alignen und Stacken der Aufnahmen Zurechtschneiden der Aufnahmen Dynamic Background Extraction Linear Fit der RGB Aufnahmen, danach Erzeugen der RGB Farbinformation Verlassen des Linearen Bereiches - hochziehen des Kontrastes Glättung und Farbverstärkung LUMINANZ: Verlassen des linearen Bereichs mit Masked Stretch & Histogramm, danach Kontrast Stärkung mit Local Histogramm und Glätten mit Atrous Wavelet Danach Erzeugen der L-RGB Information in Pix Danach nochmals vorsichtiges Anheben mit Histogramm, Kontrast Anhebung mit Local Histogramm, Umwandung in Tiff Unscharfe Maske (Fitswork) vorsichtig daruntergelegt PHOTOSHOP - Kombinieren von mehreren LRGB Resultaten zu einer gesamten Aufnahme über Ebenentechnik danach nur mehr Vorbereitung für Webpräsentation. |
| Bemerkungen ........... | Die besondere Herausforderung war die Kombination
der beiden Aufnahmen zu einer Einheit ohne erkennbare Übergänge. Durch
vorsichtiges Angleichen der Ebenen in Photoshop habe ich in den
Übergangsbereichen, wo die langbelichtete Aufnahme völlig ausgebrannt
war, idente Verhältnisse geschaffen, auch von der Farbsättigung her.
Danach habe ich die kurzbelichtete Aufnahme unter die langblichtete
Aufnahme gelegt und diese an den entsprechenden Stellen transparent
gemacht. Mein Ziel war es, den Nebel plastisch darzustellen und dem Nebel etwas "Tiefe" zu geben. Zudem haben mich die protoplanetaren Scheiben in M42 gereizt. |
Infos Zum Objekt:
| M42 oder Orionnebel ist sicherlich
der bekannteste Gasnebel des nördlichen Sternhimmels. mit einer
Grenzgröße von 4mag ist der Nebel bereits problemlos mit dem Freien Auge
zu sehen. Der Orionnebel ist eine aktive Sternentstehungsregion. Durch
die Entfernung von "nur" 1350 Lichtjahren können bereits mit
kleinen Teleskopen viele Einzelheiten fotografiert werden und ab einer
Öffnung von 16" ist sogar visuell schon ein erster Hauch von Farbe
erkennbar. Protoplanetare Scheiben in M42 Protoplanetare Scheiben oder auch Proplyds umgeben einen Urstern. Der Großteil der Materie fällt ins Innere und bildet den Stern. Aus dem kleinen Rest bilden sich die Planeten. Genau so hat auch vor Milliarden Jahren unser Sonnensystem ausgesehen, als die Sonne nur wenige Millionen Jahre jung war. Es war eine interessante Herausforderung für mich, auf die Jagd nach diesen Objekten zu gehen. Vorgabe ... eine Aufnahme von Hubble, die die drei helleren Proplyds zeigt: ![]() Die Gebiete sind durch Pfeile markiert. Und nun die gleiche Region von der Erdoberfläche aus (Stadtrand München) mit 12" Öffnung ![]() Gut sind die Objekte zu erkennen (ebenfalls durch Pfeile markiert) - es war spannend für mich, diese exotischen Objekte mit Amateurmitteln aufzunehmen und auch darzustellen. Ich habe die Region der Aufnahme auf 200% vergrößert, um die kleinen scheiben deutlicher darzustellen.
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